ARMIN MATTICH
Christliche Mystik
Fazit:
Willst du einer Person helfen heil zu werden, dann bringe ihr das Fühlen und das Sehen bei. Kannst du selbst vermehrt fühlen und sehen, so bist du bereits autorisiert zu heilen und du könntest die Tätigkeit des geistigen Heilens gewiss ausüben. Du könntest dich darin üben, diese Fähigkeiten des Fühlens und Sehens besonders geschickt einzusetzen. Da gibt es tatsächlich viele funktionierende Methoden. Diese Methoden funktionieren alle recht gut, doch in der Gesellschaft setzten sich die spontanen Arten des geistigen Heilens am schnellsten durch. Die bekanntesten Arten des geistigen Heilens werden von Personen praktiziert, die besonders viel fühlen und sehen können. Nicht die Vorgehensweise, sondern die Spontanität einer Methode entscheidet über ihre Akzeptanz in der Gesellschaft. Wir können sagen, wer viel fühlt und sieht kann das geistige Heilen praktizieren. Das heißt aber nicht, dass solch ein Therapeut das Karma, also das Schicksal eines Menschen ändern kann. Um so etwas Großes tun zu können, bedarf es der Erlaubnis von Gott und man braucht noch einige Fähigkeit dazu, die man ebenfalls von Gott bekommen könnte. Gott allein entscheidet darüber, wer solche Gaben bekommt und wer nicht. Solche umfassenden Fähigkeiten stellen für Klienten oft eine indirekte Form der Gnade dar.

Zusammenfassung:
Das Fühlen ist eine direkte Form der Wahrnehmung und das Fundament des menschlichen Bewusstseins und das menschliche Bewusstsein ist die Quelle der Heilkraft.

Die Folgen geistiger Heilungen:
Sowie eine geistige Heilung erwirkt wurde geschieht etwas Merkwürdiges bei einem Menschen. In ihrer Ausstrahlung entsteht ein kaum erkennbares Licht und es erscheint an Stellen, wo zuvor weniger Licht war. Dieses Licht zeigt uns eine Veränderung an, die sich auf den Menschen und seine Eigenschaften bezieht. Die betroffene menschliche Eigenschaft wird größer, besser gesagt, sie wird vollständiger und bewirkt, dass die verbleibenden Eigenschaften ebenfalls wachsen. Die verbleibenden Eigenschaften werden also auch vollständiger, nur ein wenig aber doch vollständiger. Personen, die geistige Heilungen des Öfteren erleben, werden zunehmend lichtvoller und ihre Art zu denken und zu fühlen ändert sich allmählich. Ihre alten Werte ändern sich und neue Interessen entstehen. Sie entwickeln sich zu sehr freiheitsliebenden Personen, die gerne leben und stets die Schöpfung Gottes achten.
Ab einer gewissen Lichtmenge beginnt eine weitere Veränderung im Menschen, denn ihre Hypophyse beginnt sich zu öffnen. Sowie die Drüse im Gehirn sich ein wenig öffnet, werden auch spezifische Veränderungen im Menschen erkennbar. Solche Hypophysen-Öffnungen werden in vielen Länder und Kulturen beschrieben und können noch immer beobachten werden. Um eine Hypophyse zielstrebig zu öffnen, wird eine gewisse Kraft eingesetzt, mit der die Öffnung reguliert werden kann. Mit dieser Kraft kann eine zu weit geöffnete Hypophyse auch wieder geschlossen werden. Diese Wunderkraft ist die von Gott gegebene Lebenskraft. Weltweit werden die meisten Hypophysen-Öffnungen mit Hilfe der Lebenskraft bewirkt. Wenn die Hypophyse sich öffnet, dann öffnet sie sich zunächst nur ein Stück weit, aber dann sorgen die von der Hypophyse veränderten Umstände dafür, dass die Drüse sich weiter öffnet, bis der Menschen schließlich seine Erleuchtung beginnt. Doch dazu kommt es sehr selten, weil nur wenige Menschen solche schmerzhaften Prozesse ertragen wollen. Die menschlichen Vorlieben und Neigungen sowie ihre Aversionen und Vorzüge, aber vor allem ihre Ängste, stemmen sich gegen die Lebenskraft und verhindern somit ein Erleuchten. Die meisten Menschen streben schon gar keine Erleuchtung an und
Das menschliche Streben nach großer Freiheit und auch danach, seine menschlichen Eigenschaften auf ihre ursprüngliche Größe zurückzubringen, ist mit einem spirituellen Erwachen verbunden. Um solch ein Erwachen schnell zu erreichen, meditieren manche Personen jahrzehntelang in ihrem Kämmerlein. Sie setzen dazu ihre höheren Mentalkräfte ein, um in der Zukunft mehr fühlen und sehen zu können. Mit den Eigenschaften des Fühlens und des Sehens sind Menschen in der Lage, sich selbst zu reflektieren. Sie können herausfinden, was hinter ihren belastenden Lebensumständen steckt. Sie können die Hintergründe ihres Leidens aufdecken und verstehen, weshalb sie leiden. Sie sind mit den höheren Wahrnehmungen in der Lage vieles an sich zu erkennen, zu ändern und zu heilen. Die Fähigkeit geistig zu heilen entsteht aus den Gott gegebenen
© by Armin Mattich
zurück
Fühlen und Sehen
nehmen lieber Defizite in Kauf. Die Defizite bringen aber Nachteile mit sich, sie wachsen weiter und erbauen zudem ein Gefängnis für ihren Erzeuger.
So schwierig die Öffnung einer Hypophyse auch ist, es gibt doch immer wieder Personen, die genau das schaffen. Dieses Ziel erreichen sie sogar auf verschiedenste Wege. Dabei treten spezifische Symptome auf, denn die Symptome, einer sich öffneten Hypophyse, sind in der ganzen Welt gleich. Ob nun der indische Guru seinem Schüler ein Shakti Part erteilt, also eine Art spirituelle Initialzündung schenkt und die übertragene Lebenskraft die Hypophyse des Schülers öffnet, oder der Wahrheitssucher, der Jahrzehnte in seiner Höhle meditiert und seine sehr gewachsene Lebenskraft seine Hypophyse öffnet, oder der Heilmagnetiseur, der mit seiner Präsenz, seiner Konzentrationsfähigkeit,
Stückweit öffnet. Sie alle lösen also die gleichen Symptome aus, weil sie letztendlich alle das Gleiche bewirken. Übrigens öffnet sich eine Hypophyse auch dann, wenn die Lebenskraft unabsichtlich angehoben wird. Betroffene Personen spüren diese Veränderungen deutlich, denn ihr Körper beginnt zu schwingen und zu zittern, ihr Körper zuckt ohne erkennbaren Grund und fällt anfangs immer wieder mal um. Ihr Körper bebt als ob er unter Strom stünde und betroffene Personen bekommen klare Visionen über sich und ihre Leben. Sie empfinden, wie ihr ganzer Körper und ihr Wesen goldenes Licht ausstrahlt und sich die begehrte Gabe des Visualisierens in ihnen manifestiert. Sie beginnen endlich wieder klar zu fühlen und zu sehen und manchmal weichen bei solchen Prozessen auch Krankheitsbelastungen. All das sind Symptome einer sich öffnenden Hypophyse. Doch die Kraft, die eine Hypophyse öffnet und weitere Prozesse auslösen kann, ist eine massiv gesteigerte Lebenskraft. Diese öffnende Kraft, kann auf verschiedenen Wegen im Klienten erzeugt oder direkt übertragen werden. Auch der Diener Gottes vermag mit seinen erhörten Gebeten eine vergleichbare Situation herbeizuführen. Die von Gott gegebenen Erleichterungen entlasten den Klienten so sehr, dass sich seine vorhandene Lebenskraft stark erhöht und deshalb seine Hypophyse sich ein Stückweit öffnet. In allen Fällen beginnt eine große innere Reinigung und das spirituelle Erwachen nimmt seinen Anfang. Der Mensch beginnt zu Erleuchten. Im Christentum wird der Prozess des Erleuchtens besser beschrieben, denn dieser Prozess wird als ein sich „Füllen mit dem Geist Gottes“ beschrieben.
Sowie sich das Fühlen im Menschen schnell vergrößert, bekommen sie ein Gefühl, als ob jemand ihnen in den Bauch geboxt hätte. Sie beginnen zu zittern und haben das Gefühl sich übergeben zu müssen. Sie sind spontan müde geworden und könnten auf der Stelle einschlafen. Sie bekommen großen Hunger und wollen etwas essen und dann ist es ihnen wieder minutenweise schlecht. Sie sind ziemlich schwach und können sich schwer konzentrieren. Diese Zustände schwanken in ihrer Intensität, je nach der Tiefe der Erfahrungen. Weniger als 0,3% der betroffenen Personen benötigen in diesen Zuständen etwas Unterstützung, um den Zustand bequem zu verlassen. Dieser Zustand hält selten länger als drei Stunden an. Dieser Prozess wird von einer Blässe um den Mund begleitet und ist ein sicheres Zeichen, dass die Seele des Klienten die bisher herrschenden Altlasten aufräumt und alte Belastungen verarbeitet. All das geschieht häufig, wenn Personen die Gelegenheit nutzen dürfen, um ihre Fähigkeit des Fühlens, schnell zu erweitern. Sowie sich das Sehen im Menschen schnell vergrößert, so entstehen leichtere bis mittlere Kopfschmerzen die größer werden, sobald der Teilnehmer seinen Kopf zu seinen Füßen beugt, um sich vielleicht die Schuhe zu binden. Es fühlt sich für ihn so an, als ob er eine halbe Flasche Wein getrunken hätte. Sowie der Klient seinen Kopf bewegt, wird ihm etwas schlecht, bekommt leichte Kopfschmerzen und er fühlt sich etwas desorientiert. Auch nimmt er gelegentlich Lichtblitze in seinem Kopf wahr und bemerkt, dass in ihm höhere Geistesgaben verfügbar werden. Dem Klienten können alte Belastungen bewusst werden, die ihn schon lange quälen und begrenzen.
Als Gott die Menschen schuf, gab er ihnen die Fähigkeiten zu Fühlen und zu Sehen mit auf dem Weg. Diese Fähigkeiten stehen den Menschen nicht mehr ganz zur Verfügung, denn sie haben einen großen Teil ihrer Fähigkeiten verloren. Menschen können leider nicht mehr Hellsehen und Hellfühlen wie früher einmal. Manche Personen können nur noch wenig direkt Wahrnehmen und tappen deshalb seit Langem ziellos umher. Ihr Zustand ändert sich wieder, sobald sie sich mit dem Geist Gottes füllen. Sowie sie ihre Erleuchtung beginnen, gewinnen sie die verlorenen Anteile des Fühlens und Sehens wieder zurück. Vereinzelnd gibt es auch Veranstaltungen, in denen Teilnehmer Hilfe zu genau diesem Thema bekommen und ihre Fähigkeiten sogar ganz und schmerzfrei zurückbekommen können. Doch sind die Ziele, das Fühlen und Sehen schnell zu vergrößern, gewissen Begleiterscheinungen unterworfen.
Fähigkeiten Fühlen und Sehen zu können. Wenn Personen sich selbst nicht mehr heilen können, dann liegt das meist daran, dass sie nicht mehr ausreichend fühlen und sehen können. In solchen Fällen suchen betroffene Personen schon mal ein Medium oder einen Heiler auf, der noch ausreichend fühlen und sehen kann und bittet diese Person um Hilfe und Heilung. Wir verstehen nun, dass eine klare Wahrnehmung die Grundlage des geistigen Heilens ist. Die Gnade Gottes wirkt ebenfalls, doch dieser Akt ist kein Heilprozess, sondern ein Geschenk. Die Wirkung eines solchen Geschenkes tritt sofort ein, benötigt keine Zeit und ist daher kein Heilprozess.
Mit fortschreitender spiritueller Heilwerdung werden meditierende Personen zunehmend hellsichtiger und beginnen schrittweise ihre Mitmenschen zu heilen. Bei ihnen steigt nicht nur die Fähigkeit sich und andere Personen zu heilen, sondern sie beginnen auch zu erleuchten. Sowie Menschen ihre Erleuchtung beginnen, beginnen sie auch die Kräfte auszustrahlen, die zum Fühlen und Sehen notwendig sind. Manche Personen können solch ausgestrahlten Kräfte gut aufnehmen und allein dadurch schon besser fühlen und sehen. Es ist schon vielen Menschen gelungen, allein durch die Aufnahme solcher ausgestrahlten Kräfte, heil zu werden und einige konnten dadurch sogar die Gabe des Hellsehens in sich entwickeln. Im Grunde ist die spirituelle Heilwerdung ein schmerzfreier Erleuchtungsprozess.
Kräfte an seine Schüler überträgt und diese Kräfte die Hypophyse des Schülers öffnen, oder der Physiotherapeut, der eine gezielte Körpertherapie durchführt und damit die Lebenskraft seines Patienten anhebt, oder der Hypnotiseur, der seinen Klienten therapiert und die erzielte Trance die Lebenskraft steigert, bis sich die Hypophyse ein Stückweit öffnet. Sie alle lösen mit ihrer Arbeit unterschiedliche Prozesse im Klienten aus, die die Lebenskraft in ihm verstärken, sodass sich ihre Hypophyse ein
Dieser Zustand hält einige Stunden an und führt zu keinen Einschränkungen. All das geschieht, sobald sich das dritte Auge etwas öffnet und die Fähigkeit zu sehen wieder etwas mehr zurückkommen darf. Personen die solche Entfesselung öfter erleben dürfen, können stetig mehr Visualisieren und Klarträumen, was eine beginnende Erleuchtung darstellt. 
ARMIN MATTICH
Christliche Mystik